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Evangelische Kirchengemeinde Oberpleis

 
 

Kochabend nach originalen römischen Rezepten - eine kulinarische Reise in das antike Rom


Auf dem bereits fünften gemeinsamen Kochabend stand eine Reise in die Antike auf dem Programm. Als "Reiseleitung" in die Zeit des alten römischen Imperiums konnten wir mit Kai Zielke einen Hobbykoch mit Erfahrungen in der römischen Küche gewinnen.


Im Gemeindesaal wurden als erstes für die römische Vorspeisenplatte gemeinsam Champignons geputzt, Fetakäse, Kräuter, Schalotten, Knoblauch und Aprikosen geschnitten, Gewürze im Mörser verrieben und Eier in der Küche gekocht.

Unter den interessierten Blicken der Kochgemeinschaft, verbunden mit kleinen Geschichten rund um die römische Küche, entstanden dann die verschiedenen Vorspeisen: Moretum, ein römischer Brotzeitkäse, frische Champignons, lukanische Frikadellen und gekochte Eier mit Pinienkernsauce. Dabei standen besonders die Zutaten unter genauer Beobachtung, denn Fischsauce oder Kreuzkümmel, sind ja schon etwas ungewöhnlich. Das  Dinkelbrot war allerdings schon am Vormittag selbst gebacken worden.


In der Küche wurden dann die Champignons und die lukanischen Frikadellen zubereitet und die Vorspeisenplatte angerichtet. 

 

Gleichzeitig  wurde auch am Hauptgang, Schweinefleisch mit Aprikosen, gearbeitet, denn auch hier waren eine Vielzahl an römischen Zutaten zu verarbeiten.

 

Die Teilnehmer des römisch historischen Kochabends an der herbstlich gedeckten Tafel

 

Am der herbstlich dekorierten Tafel konnten die Teilnehmer dann mit einem römischen weißen Würzwein, dem Mulsum, auf das gemeinsame Essen anstoßen, bevor die Vorspeisenplatte gegessen wurde. Die vielmals argwöhnisch bestaunte Fischsauce, als Ersatz für das original römische Garum,  war allerdings doch nicht herauszuschmecken...

Zum Essen gab es römischen dunklen Würzwein, den Conditum Paradoxum, und Mineralwasser aus der ältesten Römerquelle Deutschland, den Tönnissteiner Brunnen.


Nach den Vorspeisen wurde dann der Hauptgang, das Schweinefleisch mit Aprikosen, serviert und nach drei gemeinsamen Stunden klang dann der Kochabend mit dem gemeinsamen aufräumen aus.

Die römische Küche, ihre besonderen und manchmal auch unbekannten Zutaten und die mit dem Kochen verbundenen kleinen Geschichten waren ein interessanter Zeitvertreib und ein Erlebnis unbekannten Geschmacks auf der Zunge.