Gemeinde leben

Evangelische Kirchengemeinde Oberpleis

 
 

Besondere Gottesdienste an besonderen Tagen

Im Kirchenjahr gibt es nicht nur die sonntäglichen Gottesdienste sondern auch eine Vielzahl von besonderen Gottesdiensten an besonderen (Fest-)Tagen.


In diesem Rückblick möchten wir ihnen diese besonderen Gottesdienste vorstellen...


Gottesdienst mit Verabschiedung von Frau Herriger

Unser Sonntagsgottesdienst am 03. Februar 2019 war gleichzeitig die Verabschiedung unserer langjährigen Mitarbeiterin Gerda Herriger, die von 2000 - 2016 unsere Spielgruppe geleitet hat und von 2007 - Januar 2019 unsere Küsterin war. Fast 20 Jahre war Gerda Herriger somit im Dienst der Evangelischen Kirchengemeinde Oberpleis. Einen herzlichen Dank dafür!
Pfarrer Schmitz danke ihr mit nachfolgenden Worten:
Nun geht sie in den Ruhestrand – nach fast 20 Jahren im Dienste der Evangelischen Kirchengemeinde.  Für die Kirchengemeinde bedeutet das,  sie schweren Herzens ziehen lassen zu müssen, natürlich in der Hoffnung, dass sie die Evangelische Kirchengemeinde Oberpleis in guter Erinnerung behält.Die Bezeichnung „Küster“ oder „Küsterin“ leitet sich vom lateinischen custos‚ Hüter, Wächter‘ ab. 
Damit ist auch schon klar, dass es nicht nur um Handlangerdienste geht. Das Küsteramt ist eine verantwortliche Aufgabe. Es geht dabei um den Blick für das Ganze: Der Kirch-Raum, Möbel, gottesdienstliche Geräte, Gottesdienstbesucher, liturgischer Ablauf, liturgische Raumgestaltung und vieles mehr …. dafür ist die Küsterin verantwortlich.
Sie trägt Sorge für den geordneten, würdigen Ablauf eines Gottesdienstes. Deshalb kann die Küstertätigkeit nicht von den geistlichen Bezügen christlichen Lebens getrennt werden.
Der Beruf des Küsters entwickelte sich aus dem Diakonen-Amt und ist somit einer der ältesten Gemeinde-Dienste.  Für die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Gruppen und Kreisen, den Besuchern, Gästen und Teilnehmern der Gottesdienste und kirchlichen Veranstaltungen ist gute Kontaktfähigkeit eine wichtige Voraussetzung. Dazu gehören dem Dienst entsprechende Umgangs-formen wie Hilfsbereitschaft und Einfühlungsvermögen.  Und genau so hat die Kirchengemeinde Frau Herriger erleben dürfen:
Durch ihre  Präsenz in den Gebäuden der Kirchengemeinde war sie Ansprechpartnerin für Besucher, Gäste und Gemeindeglieder. Es wurden Auskunft gegeben,  Informationen übermittelt oder organisatorische Angelegenheiten abgestimmt. 
Stets freundlich und offen stand sie vermittelnd und informierend zwischen Gemeindegliedern und Gemeindeleitung. Durch ihre Dienste hat sie dazu beigetragen, dass sich die Gemeinde als Gottesfamilie mit Freude zu ihren Gottesdiensten, Veranstaltungen und Festen versammeln kann.
11 ½  Jahre – d.h. unzählige Handgriffe von A wie Abendmahlsvorbereitung über K wie Kaffeekochen bis hin zu Z wie Zurückfahren von Gottesdienstbesuchern mit dem  Kirchenbus:

Über 1.200mal – nach vorsichtiger Schätzung – Kirche auf- und abschießen nur für gottesdienstliche Veranstaltungen aller Art.

ca. 1.200mal die Glocke geläutet.
ca. 600mal Kaffee gekocht und die Kaffeetafel fürs Beisammensein nach dem Gottesdienst gedeckt.
Unzählige Male den  Kirchenbus fahren – und das nicht nur zu den Gottesdiensten.
Als ausgebildete Erzieherin hat sie im Kindergarten Vertretungsdienste geleistet, war stellvertretende Mitarbeitervertreterin.
Frau Herriger hat sich nicht nur eingebracht, Frau Herriger hat ihre Aufgabe als Dienst verstanden und dem „Gottes-Dienst“ eine ganz persönliche Note verliehen.Pfarrer Heiko Schmitz zeigte sich dankbar dafür, dass  er auf  Frau Herriger auch als Lektorin und  Predigtpartnerin zurückgreifen konnte.Sie hat die Gottesdienste inhaltlich mit gefüllt. Dies durften die Gottesdienstbesucher  bei den sensiblen und durchdachten Altarraumgestaltungen immer wieder bewundern.
Frau Herriger hat ihre mannigfachen Talente eingebracht, das Kirchlein gehegt und gepflegt und dafür gesorgt, dass die Gottesdienste, Andachten und Besinnungen in einem würdigen Rahmen stattfinden  konnte.
Einen würdigen Rahmen schaffen – diesem Auftrag hat sie sich hingegeben.Diese Hingabe haben die Besucher stets spüren dürfen – auch das hat die Gottesdienste ein stückweit wertvollgemacht.Die Kirchengemeinde ist ihr nicht nur zum Dank verpflichtet, weil sie dazu beigetragen hat, dass Begegnungen und Erfahrungen möglich wurden: Gottes-dienstliche Begegnungen, menschliche Begegnungen, spirituelle Erfahrungen, Gemeinschaftserfahrungen…
Die Evangelische Kirchengemeinde Oberpleis dankt ihr wirklich von Herzen für ihren treuen Dienst und wünscht ihr für die Zeit des Ruhestandes alles Gute und Gottes Segen.

 


Heiligabendgottesdienst 2018

 

Wie schmeckt Weihnachten? - Unsere Christvesper 2018, 18 Uhr. Der prächtig geschmückte Christbaum strahlt, die Krippe mit den handgemachten Figuren steht davor, das Friedenslicht leuchtet in der Laterne. Christvesper 2018 in unserer Kirche. Lieder, die die fröhliche, aber auch feierliche Stimmung aufgreifen und - von der ganzen Gemeinde gesungen - ein wohliges Gefühl breitet sich in Einem aus.
Die Idee von Weihnachten in Bibeltexten, aber auch in aktuellen Gedanken - die Weihnachtsgeschichte aus dem Lukas-Evangelium. Man kommt zur Ruhe... Weihnachten...
In seiner Predigt zeigt Pfarrer Schmitz die vielen Facetten von Weihnachten auf. Wie riecht Weihnachten? Wie schmeckt es, wie fühlt es sich an? Da wird Jeder seine eigenen Bilder und Sehnsüchte im Kopf haben. So unterschiedlich die Menschen in der Welt auch sind, für viele Menschen - und insbesondere für die, die aufgrund von Kriegen oder schwierigen Lebensumständen auf der Flucht sind - werden Sehnsucht nach Frieden und der Geborgenheit von Zuhause und Familie sehr oft dabei sein.
Diese Geborgenheit, der Glanz, der festliche Rahmen,  und auch die Geschenke - das ist Weihnachten für die Meisten von uns. Die Predigt öffnet aber auch die Augen für eine andere Sicht auf das, was damals geschah - einfach, karg, eher unspektakulär, so wie Johannes es beschrieb: "Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns".
Aber das Wesentliche sollte bei allen Betrachtungen die zuversichtliche Botschaft sein: Gott ist als einfacher Mensch, als Kind, zu uns gekommen, um seine Liebesbotschaft in der Welt zu verbreiten. Geben wir ihm im Herzen und in unseren Gedanken den Raum dafür.
So eingestimmt und mit Gottes Segen ausgestattet, singen wir "Oh du fröhliche!" und gehen hinaus in eine hoffentlich erfüllende Weihnachtszeit.
Peter Wicke


Vorstellungsgottesdienst unserer diesjährigen Konfirmanden

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Weltgebetstag zur Bewahrung der Schöpfung 2018 in unserer Kirche 

Verantwortung für den Erhalt der Schöpfung stellten die Frauen in Surinam in den Mittelpunkt des diesjährigen Weltge­betstages. Ihre dafür erarbeitete Liturgie machte das welt­weite Problem aus der Sicht sehr unterschiedlicher surinamesischer Frauen bewusst.
Zum Beginn des ökumenischen Gottes­dienstes stimmte Johannes Lubrich mit leisem, fast zartem Vorspiel die Anwe­senden ein, und Hannelore Fechner beschrieb kurz die Vielfalt dieses winzigen Landes im Nordosten von Südamerika, in welchem die Nachkom­men von Sklaven und Einwanderern aus allen Kontinenten ihre jeweiligen Kulturen, Religionen und Sprachen pflegen und die Vielfalt Surinams dennoch gemeinsam friedlich gestal­ten. Als erstes Lied sangen wir: "Gott gab uns Atem, damit wir leben....." Ja: Atmen wollen wir und künftige Generationen auch in Zukunft! 
Mit verteilten Rollen lasen die Frauen des Orga­nisationsteams die spannenden Berichte der Frauen aus Surinam vor - aus welchem Kon­ti­nent ihre Vorfahren kamen, welche Sprache sie sprechen, wie und wovon sie le­ben und beson­ders: Was die vielfältige Natur ganz konkret ihnen selbst zum Leben gibt, dass Umwelt­schäden wie verwüstete Hügel, abgeholzte Wälder und vergiftetes Wasser sie deshalb persönlich betref­fen. Sehr passend aus­gesuchte Lieder zwischen den Berichten vertieften das Gehörte, sodass die von Gerda Herriger anschließend vorgele­sene Schöpfungs­ge­schichte unsere gemeinsame und für das Überle­ben notwendige Verantwortung für Gottes Schöpfung eindringlich bewusst machte.

So bekannten wir uns zu unserer Verantwortung:

 

„Lasst uns gemeinsam in unserem Alltag konkrete Wege gehen, um die Schöpfung zu bewahren. Lasst uns unsere Regierungen, Kirchen und Familien in die Pflicht nehmen, die Erde für zukünf­tige Generationen zu schützen.“

Bernhard Niemann


 

Frohe und nachdenkliche Weihnacht - Mitternachtsgottesdienst 2017 

Im Mitternachtsgottesdienst sangen wir viele Lieder der Freude darüber, dass Gott als Mensch auf die Erde gekommen ist und uns seine große Liebe zu den Menschen gezeigt hat. „Freu´ dich, Erd und Sternenzelt, Gottes Sohn kam in die Welt. Uns zum Heil erkoren, ward er heut geboren.“ Diese Lieder und die dazu gesprochenen Worte erinnerten auch daran, dass uns Gott durch seinen Sohn Jesus seinen Willen verständlich gemacht und uns damit zugleich den Weg gewiesen hat, der zum Frieden führt. „Jetzt strahlt sein Stern in alle Nächte ‚Friede auf Erden‘ heißt der Herr.“

Durch die vielen Lieder konnte die Gemeinde der Anwesenden noch einmal auch die Zuversicht in eine bessere Zukunft erleben. "Es wird nicht immer dunkel sein, hat uns das Kind gezeigt, auch wenn bis heut die Finsternis vor unseren Augen steigt." Diese Finsternis kann überwunden werden durch den Weg, den uns Jesus im Neuen Testament so deutlich gezeigt hat. „Doch wer das Licht bei Jesus sucht noch in der tiefsten Nacht, der hat sich schon zum Himmel aufgemacht.“
Wir leugnen aber nicht, dass bisher die Welt keineswegs in Frieden lebt. Daran erinnerte uns auch Christian Sondermann mit ergreifenden Liedern: Kriege, Habgier, Machthunger und Gewalt sind geblieben. Wenn uns die Medien berichten über hungernde Kinder, gequälte Menschen und tägliche Verletzungen der Menschenrechte: „Was ist denn daran neu?“ fragte Sonder¬mann schließlich in seinem letzten Liedvortrag. 
Die provozierende Frage zwingt uns zu einem Eingeständnis: Es ist zwar gut und richtig, wenn wir Jesus danken und ihn loben, weil er uns seine Liebe geschenkt und den Weg zum Frieden und zu einer besseren Welt gezeigt hat. Solange wir uns jedoch nicht ernsthaft bemühen, den Weg der Liebe ebenfalls zu gehen, so schmerzhaft er sein wird, werden wir vergeblich auf die Verwirklichung der Menschenrechte und auf Frieden warten.
Bernhard Niemann

 

 


"Unser Lebensschiff auf neuen Wegen" - Abschlussgottesdienst der 4. Klassen am 11. Juli 2017

In einem stimmungsvollen ökumenischen Gottesdienst in unserer Kirche klang für die Kinder der 4. Klassen ihre Grundschulzeit aus. Vorbereitet in den jeweiligen Religionsunterrichtsstunden und im Gottesdienst geleitet von Pfarrer Schmitz und Gemeindereferentin Gotta stand der "Kurswechsel" der Kinder von der Grund- in die weiterführenden Schulen im Mittelpunkt.

Um maritime Symbole wie einem Steuerrad, dem Leuchtturm, einem Anker, einer Boje oder dem Kompass rankten sich die Glückwünsche für das erreichte in der Grundschule und die guten Wünsche und Hoffnungen für die neuen Wegen des Lebensschiffes zu den weiterführenden Schulen.

Konfirmationsgottesdienste am 14. und 21. Mai 2017

Zwei stimmungsvolle Konfirmationsgottesdienste, vorbereitet von Pfarrer Schmitz und den jeweiligen Konfirmanden, diesmal inspiriert vom Thesenanschlag Martin Luthers, erlebte die Gemeinde am 14. und 21. Mai 2017.

Anstelle der Thesen standen hier die Werte, die unsere jeweiligen Konfirmanden für sich als Leitbild ausgesucht hatten für jeden sichtbar an unseren Altartüren.

Die Evangelische Gemeinde Oberpleis gratuliert:

Laura Drescher, Jonas Elmer, Lavinia Gotzein, Simone Guttzeit, Sonja Heber, Taissia Kurz, Moritz Müller, Marie Schmidt, Kim Schmiedinghofl, Leander Sparla, Lorenz Straub, Michelle Basner, Steven Becker, Laura Böhm, Tim Bürling, Luis-Carlo Küpper, Karina Kurtenbach, Deborah Reuther, Niklas Riewe, Ole Robben, Tim Schmollmann und Tim Warmsbach


Christvesper zum Heiligen Abend 2016

"Ihr werdet finden..." Erwartung, Freude, Zuversicht - auch in der heutigen, nicht immer einfachen Zeit ist die Botschaft der Weihnachtsgeschichte noch aktuell. In der Christvesper stimmte sich die Gemeinde mit Liedern und Texten, die von der Ankunft Gottes Sohns bei den Menschen berichten, auf Weihnachten ein.

"Ihr WERDET finden...", mit dieser Zusicherung der frohen Botschaft, vielen Gedanken zur Predigt im Herzen und mit Gottes Segen machten sich die Gottesdienstbesucher dann auf, jede und jeder in die eigene, hoffentlich fröhliche Weihnachtszeit.


Gottesdienst zur Verabschiedung von Frau Kunze am 03. Juli 2016

Foto: Jutta Kratz-Disque

Etliche Gemeindeglieder waren am letzten Sonntag, den 3.7.2016, zum Gottesdienst und anschließendem Empfang im Gemeindehaus, erschienen, um sich von Frau Kunze, der langjährigen Verwaltungsangestellten im Gemeindebüro zu verabschieden. Einen besonderen Rahmen gab der Kirchenchor dem Gottesdienst. Frau Kunze wurden durch Pfarrer Schmitz einige kleine Wegbegleiter überreicht, darunter auch eine alte Briefwaage, die Frau Kunze durch viele ihrer Dienstjahre begleitet hat.

Zur gleichen Zeit nahm man auch ein Stückchen Abschied von Frau Herriger, die über viele Jahre die Spielgruppe leitete und auch noch als Küsterin tätig war. Sie bleibt der Gemeinde Gemeinde aber als Küsterin erhalten.

 

 

Die "Neue" im Gemeindebüro, Frau Dieckmann, wurde der Gemeinde vorgestellt.

 

Beim anschließenden Empfang nahmen viele die Gelegenheit wahr, sich persönlich von Frau Kunze zu verabschieden und ihr alles Gute für die Zukunft zu wünschen. 
Dank an Frau Kunze - Bericht im Rundblick Siebengebirge vom 02.07.2016
RMP RBS 02072016 Dank Frau Kunze.pdf (2.47MB)
Dank an Frau Kunze - Bericht im Rundblick Siebengebirge vom 02.07.2016
RMP RBS 02072016 Dank Frau Kunze.pdf (2.47MB)

 


Einführungsgottesdienst des neuen Presbyteriums am 06. März 2016

Pfarrer Schmitz hatte, wie schon oft, einen stimmungsvollen Gottesdienst vorbereitet, der die neuen Mitglieder des Presbyteriums, Julia Simon, Andrea Thieler und Kai Zielke, aber auch die wiedergewählten Mitglieder Karin Klink, Jutta Kratz, und Peter Wicke sowie Natalie Unruh als erneute Mitarbeiterpresbyterin mit einem schmunzeln auf ihre bevorstehenden Aufgaben eingestimmt hat.

Mit einem herzlichen Dank für ihre geleistete Arbeit in den vergangenen vier Jahren wurden Angelika Bellinghausen, Andreas Hallmann und Marcus Schasse nach 12 Jahren als Presbyter verabschiedet.

In seiner Predigt zeichnete Pfarrer Schmitz dem neuen Presbyterium nochmals seine vor ihm liegenden Aufgaben teils einfühlsam teils überspitzt vor. Auf den Weg machen...

Nach dem gemeinsamen Abendmahl mit der Gemeinde konnten das neue Presbyterium gestärkt durch die Versicherung der Gemeinschaft mit Gott seine Arbeit aufnehmen.

Auf den Weg machen... Ja - mit Gottes Hilfe!

Beim anschließenden Empfang im Gemeindehaus waren die Mitglieder des neuen Presbyterium bereits Ansprechpartner für die ersten Fragen aus der Gemeinde.

Neues Presbyterium in Oberpleis im Amt - Bericht im Rundblick Siebengebirge vom 12.03.2016
RMP RBS 12-03-2016 Presbyterium im Amt.pdf (2.32MB)
Neues Presbyterium in Oberpleis im Amt - Bericht im Rundblick Siebengebirge vom 12.03.2016
RMP RBS 12-03-2016 Presbyterium im Amt.pdf (2.32MB)


Mitternachtsgottesdienst am Heiligen Abend 2015

Menschwerdung   

Die Transformation Gottes in die Gestalt Jesu, in einen Menschen wie Du und ich, war das Thema das zum Nachdenken und Besinnen eingeladen hatte. Untermalt von musikalischen Zwischenspielen an Orgel, Klavier und Trompete und verbunden mit einem Puzzle für die Gemeinde, führte Pfarrer Schmitz der Gemeinde die Menschwerdung Jesu im Mitternachts-gottesdienst in mehreren Etappen vor Augen.




Adventsgottesdienst zum 4. Advent (von Bernhard Niemann)

Im Gottesdienst zum 4. Advent durfte die Gemeinde ein harmonisches Zusammenwirken der Prädikantin Heide Kemper mit der sangesfreudi­gen Gemeinde, unserem Organisten Altenrath, dem Chorleiter Christian Sondermann und unserem Chor erleben.

Zum Mittelpunkt ihrer Worte machte Frau Kemper die Liebe Gottes. Sie beschrieb uns ein Bild von Oscar Kokoschka, das er zu Weihnachten 1945 geschaffen hatte zum Gedenken an die durch Krieg, Kälte und Hunger umgekommenen Kinder: Da beugt sich Jesus vom Kreuz weit zu den Menschen herab, um sie zu trösten. Und sie beschrieb dazu die Zeichnung eines unbekannten Künstlers, der dieses Bild auf das Segel eines Schiffes kopierte zur Illustration des Liedes: „Es kommt ein Schiff geladen bis an den höchsten Bord, trägt Gottes Sohn voll Gnaden, des Vaters ewigs Wort. Das Schiff geht Still im Triebe, es trägt ein teure Last; das Segel ist die Liebe, der Heilig Geist der Mast.“

Die Dankbarkeit für die Liebe Gottes brachten die gewählten Lieder aus dem Gesangbuch, die Gemeinde und Chor mit Freude sangen, und das vom Chor zusammengestellte Programm aus unterschiedlichen Richtungen zum Ausdruck. So verschmolzen Wort, Orgel und Gesang der Gemeinde und des Chores zur Einheit. Besonders das Schlusslied begleitete unser Organist Andreas Altenrath mit so viel Schwung, dass am Ende die vielen Anwesenden  begeistert applaudierten.   

So war es ein gelungener Adventsgottesdienst, und der Chor freut sich darauf, in diesem Jahr etwas öfter den Gottesdienst zu begleiten.


Ökumenischer Gottesdienst zum Buß- und Bettag am 18. November 2015

Grenzerfahrungen, ein besonderes Thema. Der Arbeitskreis Ökumene hatte dazu einen besonderen Gottesdienst vorbereitet um über dieses Thema einmal zum nachdenken anzuregen. 

Grenzerfahrungen und Ideen diese Grenzen durch Glauben einzureißen, dazu stellten Pfarrerin Demond aus Königswinter und Pastoralreferentin Gotter aus der Pfarreiengemeinschaft Königswinter Am Ölberg und Pfarrer Schmitz Möglichkeiten vor, die die versammelte Gemeinde zum nachdenken angeregt haben.

Beim anschließenden Beisammensein im Gemeindehaus konnte dann die Ökumene bei gemeinsamen Gesprächen vertieft werden.


Mehr über unseren ökumenischen Arbeitskreis finden Sie hier...